Testbericht Magellan eXplorist GC

Heute Morgen hat es an der Haustür geschellt, und der kleine fabrikneue Magellan eXplorist GC ist angekommen, der mich 4 Wochen zum Geocaching begleitet.

Mein erster Eindruck:

Schon die Verpackung ist sehr professionell und vor allem grün gestaltet, was ja schon mal nicht schlecht aussieht. Was mir persönlich zuerst positiv aufgefallen ist, war dass der kleine mit 2 gängigen AA-Batterien läuft und außerdem auch sehr gut in der Hand liegt.

Das Gewicht beträgt auch nur 147 Gramm.

Die Maße des Geräts sind: (BxHxT): 56 x 111 x 36 mm


So sieht das Gerät mit geöffnetem Batteriefachdeckel aus:
 

Beim Cachen:

Durch die sehr einfache Steuerung ist das beiliegende Handbuch fast nutzlos. Die Menüführung ist sehr gut gemacht. Die Sattelitensuche dauert bei guten Wetterbedingungen in der Regel nur wenige Sekunden. Doch auch bei Regen und Wolken findet der kleine sehr schnell seine Satteliten. Die Genauigkeit mit 3 Metern ist nicht zu unterschätzen. Bei guten Wetterbedingungen war der kleine sogar auf 2 Meter genau. Bei nicht so tollem Cachewetter kann aber auch schon mal eine Genauigkeit von 3-5 Metern vorkommen. Wobei man auch in diesem Radius mithilfe eines Hints den Cache sehr schnell findet.

Man kann auch auf die Karte einen transparenten GPS- Kompass legen, damit man immer beides im Blick hat. Dies gefällt mir auch sehr gut.

Auch eine direkte Koordinateneingabe ist möglich, was bei Multis mit mehreren Stages sehr von Vorteil ist. Außerdem erkennt man auf dem farbigen 2,2 Zoll Display, auch bei direkter Sonneneinstrahlung alles. Außerdem ist auch die Aufzeichnung eines Tracks möglich. Die Trackaufzeichnung erfolgt nach Zeit (wahlweise 5/10/20/60 Sekunden). Auch die Peilfunktion hilft sehr bei Multis mit mehreren Stages zum Peilen. Einstellbar sind auch Alarmtöne bei Näherung an den Geocache.

Der Peilmodus funktioniert einwandfrei. Heute hatte ich so ein Multi bei dem ich bei einer Stage peilen musste. Es hat wirklich ausgezeichnet funktioniert!

Die Laufzeit mit 2 AA-Batterien beträgt bis zu 18 Stunden. Der Empfang erfolgt über eine Patch-Antenne und das neue WAAS/EGNOS System. Auch eine weltweite Basemap ist bereits vorinstalliert, die auch sehr viele Feldwege kennt.

Die Übertragung der Caches funktioniert sehr gut. Wenn man auf dem PC ein Listing öffnet, muss man nur das Gerät mit dem mitgelieferten USB-Kabel an den PC stöpseln und auf die Taste Send to My GPS drücken. Dazu kann man sich noch den kostenlosen Magellan Communicator für PC/MAC herunterladen. Danach kann man das Gerät wieder vom PC trennen und das komplette Listing (mit Hints, letzte Logeinträge) ist in einer Geocacheliste gespeichert. Wenn man den Cache dann gefunden hat, kann man ein Smilie auf die Karte setzen, genauso wie ein DNF.


Der interne Speicher des Geräts beträgt 1,8 GB, wobei die vorinstallierte Karte schon 1,2 GB in Anspruch nimmt. Für die Benutzerdaten hat man immerhin ca. 500 MB zur Verfügung. Der eXplorist GC nimmt 10000 Geocaches auf. Das entspricht ca. 20 Pocket Queries von Geocaching.com
Es hat also auch die Paperless-Funktion, was beim Geocachen sehr viel Zettelkram erspart!

Außerdem ist es dem Nutzer möglich 500 individuelle Wegpunkte und seine eigenen Hintergrundbilder für die Benutzeroberfläche speichern.

Auch der geringe Preis des Magellan eXplorist GC ist nicht sehr hoch und so kann ich das Gerät wirklich wärmstens empfehlen. Hier stimmt eben noch das Preis-/Leistungsverhältnis.

Die Bedienung:

Wie schon geschrieben ist die Bedienung und Menüführung sehr einfach.
Die Bedienung erfolgt ausschließlich über Tasten und einen Joystick.
Die Bedienung mit einer Hand funktioniert vollkommen problemlos.
Damit ist das Gerät sowohl für Rechts- und Linkshänder geeignet.


Nachteile:

-Schade ist, dass kein SD-Kartenslot vorhanden ist mit dem man den Speicher erweitern kann.

-Ein Touchscreen ist leider nicht vorhanden, was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muss.

Fazit:

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Geocachen mit dem explorist GC sehr viel Spaß macht und immer zum Ziel führt. Mit der Genauigkeit bin ich persönlich auch sehr zufrieden. Magellan ist also ein großer Konkurrent zu Garmin.

Nach diesem Test wäre ich mal gespannt auf eines der eXploristen 510, 610 und 710.

Herzlichen DANK an geoschwob.com für den Testbericht “Magellan eXplorist GC”

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5 Responses to “Testbericht Magellan eXplorist GC”

  1. Aphids #

    Sehr guter Testbericht!
    Vielen Dank fürs Schreiben und Zeigen.

    11. August 2011 at 17:55 Antworten
  2. Claudia #

    Hallo! Ich habe auch gerade das Magellan eXplorist GC ausgepackt. Leider denkt der noch, das wir in London sitzen und ich habe keinen Satelittenempfang (auch draußen nicht). Könnt Ihr mir helfen??
    Danke

    25. Februar 2012 at 13:56 Antworten
  3. Moinsen Berufsgeocacher,

    hast Du eine Idee, wie ich die aufgezeichneten GPS Tracks auslesen und ggf. für GoogleMaps oder andere Tools nutzen kann?

    Betsen Gruß aus Hamburg
    Björn aka SirNorbolus

    12. März 2012 at 19:19 Antworten
  4. nele83 #

    Hey,

    danke für den klasse Bericht.
    Ich überlege auch gerade mir als Einstieg in das Hobby Geocachen dieses Gerät zu kaufen. Nun habe ich aber in anderen Beiträgen gelesen, dass das Ermitteln genauer Koordinaten für einen eigenen Cache hiermit nicht gut geeignet ist, kannst du das bestätigen?
    LG

    19. März 2012 at 10:53 Antworten
    • Hallo Nele83, ich habe schon einige Geocache mit Magellan versteckt und die Koordinaten sind sehr genau. Ein Tipp bestelle dir das Magellan bei Amazon, da kannst du es innerhalb von 4 Wochen ohne Probleme zurück schicken (wenn es dir nicht zusagt).

      19. März 2012 at 20:57 Antworten

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