Testbericht Magellan eXplorist 510

Mein erster Eindruck:

Die Verpackung ist wie immer wieder sehr professionell gestaltet und sehr gut verarbeitet.

Als erstes fiel mir die Kamera auf, die für so manchen Cache (Earthcache,…) sehr nützlich sein kann. Auch der 3 Zoll große Touch Screen gefiel mir von Anfang an sehr gut.
Das Gewicht beträgt 195 Gramm. Daher liegt der kleine noch sehr gut in der Hand.

Die Maße des Geräts sind:
(BxHxT): 65 x 128 x 37 mm

So sieht das Gerät auf der Rückseite aus:

Beim Cachen:

Auch hier wird eigentlich das beiliegende Handbuch nicht benötigt, da die Bedienung sehr einfach und selbsterklärend ist. Die Menüführung ist auch sehr verständlich und gut überlegt gestaltet. Die Genauigkeit mit bis zu 3 Metern ist nicht zu unterschätzen. Bei gutem Wetter und freier Sicht zum Himmel ist die Genauigkeit noch besser. Bei nicht so tollem Cachewetter und im dichten Wald kann aber auch schon mal eine Genauigkeit von bis zu 7 Metern auftreten. Doch auch dies dürfte für einen Cacher mit ein wenig Cachegespür kein großes Problem darstellen.

Ich habe die kostenlose OSM-Karte für Magellan auf das eXplorist 510 geladen, und bin damit mehr als zufrieden.
In diesem Punkt ist Magellan wirklich ein sehr großer Konkurrent zu Garmin.

Auch eine direkte Koordinateneingabe ist natürlich möglich. Außerdem erkennt man auf dem farbigen 3 Zoll Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung alles. Dies machte sich vor allem bemerkbar auf einer Fahrradtour, bei der das Magellan eXplorist 510 in der Fahrradhalterung der vollen Sonneneinstrahlung ausgesetzt war.
Alles war klar und deutlich zu lesen!

Eine Trackaufzeichnung ist ebenfalls möglich.
Die 3,2 MegaPixel Kamera mit Autofocus und GPS-Koordinaten liefert auch sehr gute Fotos. Für einen Schnappschuss, oder einen Fotolog perfekt und immer dabei.

Die Laufzeit mit 2 AA-Batterien beträgt bis zu 16 Stunden.
Auch eine weltweite “Weltkarte“ ist bereits vorinstalliert, doch ich persönlich empfehle euch die kostenlose Magellan OSM-Karte.

Die Übertragung der Caches funktioniert auch ohne Probleme. Wenn man auf dem PC ein Listing öffnet, muss man nur das Gerät mit dem mitgelieferten USB-Kabel an den PC stöpseln und auf die Taste Send to My GPS drücken. Dazu kann man sich noch den kostenlosen Magellan Communicator für PC/MAC herunterladen. Danach kann man das Gerät wieder vom PC trennen und das komplette Listing (mit Hints, letzte Logeinträge) ist in einer Geocacheliste gespeichert. Wenn man den Cache dann gefunden hat, kann man ein Smilie auf die Karte setzen, genauso wie ein DNF oder eine Note,….

Der Speicher des Geräts ist durch eine Micro-Sd Karte erweiterbar. Auch Bilder kann man mit dieser zusätzlichen Micro-Sd Karte sehr einfach auf den PC übertragen.

Der Preis des Magellan eXplorist 510 ist nicht sehr hoch und das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt hier 100%. So kann ich das Gerät Einsteigern sowie “Alten Hasen im Geschäft“ sehr empfehlen.

Die Bedienung:

Die Steuerung erfolgt über das Touch-Display, sowie über die Kameraauslösungstaste und den Ein/Aus-Schalter.
Die Bedienung ist sehr einfach und völlig unkompliziert durch die sehr gute aufgebaute Menüführung
Auch hier funktioniert die Bedienung mit einer Hand vollkommen ohne Probleme.

Nachteile:

Lange habe ich danach gesucht, aber ich persönlich kann kein Nachteil feststellen.

-Die Batterielaufzeit hat bei mir zwar max. 11 Stunden gehalten, dies kann aber auch speziell an den Batterien,…liegen.

Fazit:

Dieser Test hat mir sehr viel Spaß gemacht, da ich das Gerät bei allen Wetterlagen und in fast jedem Gelände testen konnte. Überall war ich sehr damit zufrieden und bei einem Neukauf eines GPS-Geräts würde ich vermutlich das Magellan eXplorist 510 kaufen.

Hier geht es zu einem Testbericht von “Magellan eXplorist GC”

Herzlichen DANK an geoschwob.com für den Testbericht “Magellan eXplorist 510″

Autor: geoschwob.com

 

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4 Responses to “Testbericht Magellan eXplorist 510”

  1. Die Baumanns #

    Das Thema Genauigkeit mit den angezeigten Werten zu deuten ist ein Trugschluß,
    hier greift Statistik und Garmin behauptet in 50% aller Fälle in der angezeigten Genauigkeit zu liegen. Bei Magellan liegt dieser statistische Wert bei 85% und damit sind keine angezeigten Genuauigkeiten von 2 m wir bei Garmin möglich.
    Bisher waren die Magellans für Ihre Genauigkeit immer bekannt und mein 710er hält das ganze auch weiterhin.

    Gruß Guido

    7. November 2011 at 08:04 Antworten
  2. Das klingt ja alles recht positiv – ein Grund, sich mal mit den Magellan-Geräten zu beschäftigen.
    Allerdings muss ich eine Einschränkung machen: die Software ist leider immer noch nicht für MacOSX erhältlich…. also muss sich meine persönliche Erfahrung noch ein wenig nach hinten verschieben….

    7. November 2011 at 08:27 Antworten
  3. Ich besitze auch das 510 und muss dem o.g. Bericht komplett zustimmen. Das Gerät ist Top. Nachdem ich die OSM Karte installiert hatte, kann ich sogar durch den Wald gehen, ohne mich zu verlaufen. Endlich sehe ich auch die Wege.

    Einen Nachteil habe ich entdeckt: der fehlende echte Kompass (erst bei Modell 610 und 710). Man muss sich immer erst bewegen und anhand der GPS-Veränderung wird die Himmelsrichtung erkannt.

    @DerGroppi: Wozu Software installieren? Ich erstelle mir PocketQueries und diese können direkt auf das Gerät kopiert/entpackt werden (Ordner Geocaches und Waypoints). Dazu ist keine extra Software nötig.

    7. November 2011 at 13:21 Antworten
  4. geoschwob.com #

    Schön dass euch mein Testbericht gefällt,
    bei dem Punkt PocketQueries kann ich mars3142 nur zustimmen!
    Warum ne software installieren, wenn man sich ganz einfach
    Pocket Queries draufkopieren kann.
    Ne OSM-Karte hatte ich im Test auch draufgemacht.
    Gruß geoschwob.com

    7. November 2011 at 17:23 Antworten

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